Montag, 23. März 2009

Die Welt am Wasserfall - Regeln

Die Regeln in Kurzform: Fantasy, kein PG, kein Chartod


Die Regeln in Langform:
1. Die Spielleitung hat immer das letzte Wort. Jede Regel kann von ihr außer Kraft gesetzt werden. Vorschläge sowie Beschwerden sind willkommen. Die Spielleitung liegt bei Merkenau.

2. Bei Regelverstößen gilt: es gibt zwei Verwarnungen. Mit der dritten Verwarnung fliegt ihr.

3. Das Play ist "FSK ab 12". Gewalt- und Liebesszenen müssen dem angepasst werden. Am besten man orientiert sich an gängigen Fantasy-PC-Spielen: die Gothic-Reihe, Oblivion, Neverwinter Nights 1+2 - das sind alles Spiele ab 12. Haltet euch an den Grad der dort dargestellten Szenen und versucht gar nicht erst ihn auszureizen.

4. Setting des Plays ist eine Fantasywelt. Charaktere dürfen und sollen vielfältig sein. Es gilt: je skurriler desto besser. Dennoch gibt es Einschränkungen:
  • Fantasy bedeutet auch Fantasy. Charaktere aus Science Fiction, Steampunk, Reallife-Chars oder gar Charaktere aus Büchern / Filmen etc. sind verboten. Altertümliche Flinten sind möglich, müssen aber sehr gut begründet sein.
  • Vampire, Werwölfe, Dämonen, Engel, Dunkelelfen (Drow), Halbgötter und ähnliche sind sorgsam zu spielen, sozusagen auf Probe. Wer nur Stärken ausspielt und keine nennenswerten Schwächen hat, kann es gleich vergessen. Trotzdem kriegt jeder die Chance sich und seinen Charakter zu beweisen.
  • Magie: Dieselbe Regel gilt für magische Charaktere. Supermagier sind nicht erwünscht! Größere Zauber, wie z.B. Feuerregen, Gewitter, Schneestürme, gigantische Vulkane oder große Beschwörungen sind aus Gründen der Fairness daher vorher mit der Spielleitung abzusprechen.
  • Orks, Trolle, Kobolde, Goblinge, Oger sowie die meisten der oben genannten und ähnliche gelten als Unholde. Wer einen Unhold spielt, sollte sich nicht wundern, dass er mit Argwohn behandelt wird, von einigen Völkern sogar mit Hass. Überlegt daher sorgsam, ob ihr euch der Zivilisation nähern wollt.

5. Chartode gibt es nur, wenn der Spieler des zu tötenden Charakters einverstanden ist. Auch NPCs kann man nicht ohne weiteres hinrichten, nur weil man mag.

7. Es gibt kein Kampfsystem. Kämpfe werden rollenspielerisch gestaltet und nach Ermessen der SL realistisch ausgespielt. Die Spieler dürfen dabei auf die vertrauen, wenn die Kämpfe anspruchsvoll und fair ausgetragen werden. Kämpfe zwischen Spielern sollten im gegenseitigen Einvernehmen gestaltet werden. Es können nicht alle gewinnen. Im Zweifelsfall wird der Kampf von der SL ausgeführt. Gewinner und Verlierer werden vermerkt, beim nächsten Mal sehen die Chancen wohlmöglich besser für den Verlierer aus. Wie immer gilt: das schönere Rollenspiel bekommt ebenfalls Bonuspunkte.

8. Es gibt kein Fertigkeitensystem. Je schöner und kreativer etwas ausgespielt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass selbst hirnrissige Aktionen von der SL abgesegnet werden und gelingen.

9. Nehmt die Regeln ernst und respektiert die Entscheidungen der Spielleitung und der anderen Spieler. Wenn euch etwas nicht passt, dann macht lieber erst einmal eine Pause, als dass ihr euch es unnötig mit jemandem verscherzt. Eigentlich sollten die Regeln selbstverständlich sein, wenn man gutes Rollenspiel betreiben möchte.

10. Habt Spaß und bringt euch eigenständig und kreativ ins Geschehen ein! Macht eigene Plots! Verschwört euch gegen eure Mitspieler oder arbeitet mit ihnen zusammen. Alles ist gern gesehen, einzig Isolation ist eher hinderlich für die SL und die anderen Spieler. Die oberste Regel jedoch: bleibt fair!



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